Betriebliches Eingliederungsmanagement

Betriebliches Eingliederungsmanagement 2017-09-24T15:11:49+00:00

Ist ein Arbeitnehmer länger als sechs Wochen ununterbrochen oder innerhalb eines Jahres wiederholt arbeitsunfähig, ist der Arbeitgeber zum Angebot eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements verpflichtet. In diesem Fall müssen die Gründe für den Arbeitsausfall geprüft und Maßnahmen entwickelt werden, die einer erneuten Arbeitsunfähigkeit vorbeugen.

Davon profitiert auch das Unternehmen: Einsatzfähigkeit und Produktivität steigen während durch Arbeitsunfähigkeit entstehende Kosten oder Ausgaben für Ersatzkräfte vermieden werden.

Doch oft scheitern Prozesse der betrieblichen Wiedereingliederung an der freiwilligen Teilnahme der betroffenen Mitarbeiter. Denn die Entscheidung, ob ein Mitarbeiter am Betrieblichen Eingliederungsmanagement teilnehmen möchte, trifft dieser selbst. Der Arbeitgeber ist demnach in der Pflicht, für eine professionelle Beratung und vertrauliche Ansprechpartner zu sorgen – zum Beispiel durch den Betriebsarzt.

Vorteile eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements

  • Schnelle Integration der qualifizierten Arbeitnehmer
  • Einsparung von Kosten für Ersatzpersonal
  • Erhalt von Know-How